2. Ziele richtig definieren

  • 2. Ziele richtig definieren

    Dir in deinem Leben Ziele zu setzen, ist äußerst wichtig um ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu leben. Leider fällt es vielen Menschen schwer, Ziele richtig zu definieren. In diesem Artikel erfährst du, wie du die Qualität eines Ziels und somit die Wahrscheinlichkeit es zu erreichen erkennen kannst. Nach diesem Artikel kannst du Ziele auf Qualität einschätzen und wirst deine persönlichen Ziele wesentlich besser erreichen.


    Ein Ziel unterteilt sich in zwei Teile: Erstens gibt es die Idee, den Ursprung, den Gedanken etwas zu ändern. Und dann gibt es die Umsetzung. Leider schaffen es die meisten Menschen nicht, diese beiden Schritte miteinander zu verknüpfen. Definiere deine Ziele richtig, damit du deine Ziele erfolgreich erreichst.


    Wichtige Begriffe

    Was genau ist ein Ziel denn eigentlich? Nunja - du befindest dich gerade in einem bestimmten Zustand und dir kommt der Gedanke an einen anderen, besseren Zustand. Ein Ziel ist also im engeren Sinne eine Form der Veränderung. Ein Ziel ist der Unterschied zwischen dem was du hast und dem was du möchtest. Und um ein Ziel zu erreichen, musst du eine oder mehrere Aufgabe(n) erledigen. Die Aufgabe ist der Weg zu deinem Ziel.


    Damit du nicht von anderen Menschen ausgenutzt wirst, gebe ich dir einen Tipp: erledige keine Aufgabe, ohne vorher dein Ziel definiert zu haben. Erledigst du Aufgaben die du nicht vorher mit einem deiner Ziele verknüpft hast, erledigst du Aufgaben für die Ziele anderer Menschen. Ressourcen sind Mittel, die dir bei der Erledigung deiner Aufgaben hilfreich sind. Das können Gegenstände, Zustände, Dinge oder viele andere Sachen sein.


    Problemdenken Zieldenken

    Gut, die Grundbegriffe sind nun geklärt. Ich verrate dir nun, warum die meisten Menschen ihre Ziele nicht erreichen. Lass mich dir dazu ein äußerst aufschlussreiches Beispiel erzählen.

    Was ich dir damit zeigen möchte ist einfach der Ansatz ein Ziel zu definieren. Das menschliche Gehirn ist nicht dazu in der Lage, Negative zu verarbeiten. Das ist auch der Grund warum Kinder immer das tun, was sie „nicht tun sollen“. Es ist als würde unser Gehirn zwar die Worthülsen wahrnehmen, jedoch kann es die Worthülsen nicht umsetzen. Ein Ziel soll positiv formuliert sein. Deswegen schaffst du es mit dem Satz „Ich denke nicht mehr an ihn“ auch nicht, den pinken Affen aus deinen Gedanken zu verbannen. Das positive Ziel (an das denken, was du morgen früh tust), lenkt deine Gedanken in eine andere Richtung. Falls du Auto fährst weißt du bestimmt, dass man da hinfährt wo man hinguckt. Genau so ist es bei Zielen.


    Die Lösung ist also Zieldenken: hin zu etwas. („Im nächsten Jahr möchte ich 60.000€ verdienen.“)

    Vermeide Problemdenken: weg von etwas. („Ich möchte nächstes Jahr nicht wieder nur 30.000€ verdienen.“)


    Problemdenken hemmt massiv deine Zielerreichung. Frage dich stattdessen: „Was kann ich ändern, damit es besser wird?“ und beginne mit dem Zieldenken.


    Übrigens: Problemdenken ist der häufigste Grund, weshalb Menschen morgens nicht aus dem Bett kommen. „Ich muss jetzt aufstehen“, „Ich darf nicht länger liegen bleiben“, ... - sowas macht uns nur noch schwächer und wir bleiben länger liegen. Denke doch einfach daran was du tun wirst, sobald du aufgestanden bist - freue dich darauf und stehe dabei auf. Es wird dir wesentlich leichter fallen.


    Überzeugungen

    Überzeugungen sind sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Egal ob du sagst “Ich kann das“ oder ob du sagst „Ich kann das nicht“ - ich verspreche dir, dass du in beiden Fällen Recht behalten wirst. Entscheide dich also für „Ich kann das“. Ich erzähle dir gerne eine unglaubliche Geschichte.


    Ein Kunde von mir in der Sparkasse hat mir diese Geschichte über seiner Tochter erzählt. Als sie in der 8. Klasse war, hat ihr Vater ihr eine Postkarte aus dem Urlaub mitgebracht, wo ein Mädchen drauf abgebildet war, das den Fuck-You-Finger zeigte und auf der Karte stand „Mathe ist ein Arschloch“. Die Postkarte klebte an der Wand wo der Schreibtisch der Tochter stand. Die nächsten Klassenarbeiten standen bevor und die Noten wurden immer schlechter und schlechter. Der Vater hatte gar keine Ahnung was los war. Dann eines Tages, erzählte er mir, hat er etwas total simples ausprobiert. Mein Kunde schmiss die Postkarte weg und klebte eine neue Karte an die gleiche Stelle: „Ich bin Klassenbeste!“. Die Tochter sagte sofort: „Aber Papa, das stimmt doch gar nicht! Ich habe so schlechte Noten!“. Mein Kunde sagte ihr nur „Macht nix - lass sie einfach hängen“. Alles andere blieb gleich. Kein Jahr später war ihr Notendurchschnitt um 2,0 Zähler besser und mittlerweile ist sie tatsächlich Klassenbeste.


    Die Frage ist einfach mit welchen Überzeugungen du durchs Leben gehst. Wenn du denkst „Alle Menschen finden mich unsympathisch“, dann wirst du das auch ausstrahlen. Denke positiv - sowohl über dich als auch deine Ziele!


    PABSBREGRÖR

    Wie sehen optimale Ziele aus?


    Richtige Ziele sind positiv definiert.

    Du hast bei ihnen eine aktive Beteiligung. Vom Zuschauen hat noch niemand etwas gereicht. Sei aktiv bei deiner Zielerreichung beteiligt und erledige deine eigenen Aufgaben selbst.

    Erreichbare Ziele sind außerdem spezifisch. Zu sagen „Ich möchte mein Einkommen erhöhen“ ist sicherlich eine schöne Absicht. Zu sagen „Ich möchte mein Einkommen im nächsten Jahr um 3.000€ erhöhen indem ich 40 Produkte mehr verkaufe“ ist nicht nur eine schöne Absicht, sondern dazu auch verbindlich und konkret.

    Definiere einen Beweis, damit du weißt wann du dein Ziel erreicht hast. Endlos in eine Richtung zu laufen ohne zu wissen wann man da ist, ist Energieverschwendung.

    Verwende für die Erledigung deiner Aufgaben die richtigen Ressourcen. Frage dich, welche Ressourcen du bereits hast bzw. welche du noch brauchst und besorge sie dir.

    Finde für deine Ziele eine realistische Größe. Wenn du sagst „Ich werde in 10 Tagen Milliardär“ denke ich, dass du dich übernimmst. Finde eine realistische Größe und unterteile zu große Ziele in kleinere Unterziele, die dich insgesamt weiter nach vorn bringen.

    Achte auf deinen Ökologie-Rahmen: deine Umwelt. Sei dir darüber im Klaren, in wie weit deine Zielerreichung deine Umwelt beeinträchtigt (deine Freunde, deine Familie, deine Arbeit, ...). Achte dabei auch darauf, welche Teile deiner Ökologie dich in deiner Zielerreichung hemmen und trenne dich (kurzweilig) von ihnen.


    Mit diesem „Wort“ (PABSBREGRÖR) kannst du jedes deiner Ziele in kürzester Zeit überprüfen. Ziele, die die Kriterien von PABSBREGRÖR erfüllen, sind erreichbar und wohlwollend.



    Bei der Erreichung deiner persönlichen Ziele wünsche ich dir allen Erfolg den du nur haben kannst. Teile den anderen Lesern und mir doch in den Kommentaren mit, welche Ziele du dir setzt und wie du sie erreichst. Erzähle uns auch gerne von Zielen die du dir gesetzt hast aber nicht erreichen konntest.


    Ich helfe dir auch gerne bei deinen Zielsetzungen und dabei sie zu erreichen. Schreib mich einfach an, damit du sofort loslegen kannst.


    Marcel

    better-mindset.de