Beiträge von Marcel

    Dein eigenes digitales Infoprodukt und was du dabei beachten solltest

    Kennst du diese Videokurse auf YouTube, die dir das schnelle Geld im Internet versprechen? “Ich weiß, dass du das Potenzial hast dein eigenes digitales Infoprodukt zu entwickeln - sieh dir jetzt mein kostenloses Webinar an, damit du sofort starten kannst - aber schnell, es ist nur noch heute für dich verfügbar!“ — und am Ende des kostenlosen Webinars wird dann ein überteuerter Videokurs vorgestellt, den du dann kaufen sollst. Das ist ein digitales Infoprodukt. Und das ist auch gleichzeitig das Problem mit digitalen Infoprodukten: das Internet ist überflutet von digitalen Infoprodukten. Folge meinem Rat, damit du etwas wirklich gutes schaffst: Halte dich fern von digitalen Infoprodukten, die das Geldverdienen im Internet thematisieren.


    Mit „davon fern halten“ meine ich zum einen, dass du diese Produkte auf gar keinen Fall kaufst und zum anderen, dass du bei diesem primitiven Trend nicht mitmachst. Und ich verrate dir in diesem Artikel auch warum du dich davon fern halten solltest.


    Das richtige Produkt finden

    Im vorherigen Artikel hast du die Vorteile digitaler Infoprodukte bereits kennengelernt: passives Einkommen, keine Herstellkosten und gute Skalierbarkeit. Doch welches Produkt kannst du erstellen? Die Antwort liegt viel näher als du denkst. Und sie haut dich vermutlich auch nicht vom Hocker. Erstelle ein Produkt zu einem Thema, dass du gut kannst bzw. kennst. Vielleicht bist du ein Genie in der Küche - dann erstelle einen Kochbuch. Oder du kennst dich sehr gut mit Sport aus - dann schreibe ein eBook über Training und Fitness. Wenn du dich für Hunde interessierst und dich gut mit dem Training von Hunden auskennst, dann schreibe darüber ein eBook oder erstelle einen Videokurs. Oder ich beispielsweise kenne mich sehr gut in Psychologie und Kommunikation aus - deswegen gibt es Better Mindset. Wichtig ist einfach, dass du ein Thema wählst für das du brennst, welches dich antreibt.


    Warum du dich von dem Thema "im Internet Geld verdienen" fern halten solltest

    Mittlerweile gibt es ein Überangebot von digitalen Infoprodukten die einem vermitteln sollen, wie man im Internet schnell reich wird. Das ist an für sich auch in Ordnung - aber: darunter befindet sich so viel Bull-Shit, der einfach nicht wahr ist und nur dazu dient, dass der Ersteller des Produktes schnell reich wird. Kennst du diese Werbespots oder die Videos in denen es heißt: "Ich zeige dir, wie du mit einem eigenen Online-Business in nur 7 Tagen 3.000€ verdienst!" ? Diese Menschen, die solche Videos oder Infoprodukte erstellen, schmücken ihr Produkt mit Fake-Zahlen aus ihrer "Haupttätigkeit". Sie waren damit angeblich so erfolgreich, dass sie dir das Wissen unbedingt weitervermitteln wollen. Sie versuchen dir mit vermeintlich echten Zahlen zu beweisen, dass ihre Strategie funktioniert. Ich wiederhole mich zu gerne nochmal: Lass die Finger von solchen Produkten und mache dort nicht mit. Denn damit machst du deinen Namen schmutzig - und wenn du das einmal geschafft hast, kommst du da nicht mehr raus. Nur derjenige der dieses Infoprodukt erstellt verdient daran Geld - das ist seine Haupttätigkeit. Das Schlimme dabei ist noch, dass diese Verkäufer ihr Produkt zusätzlich mit angeblichen Kundenbewertungen unterlegen, in denen sinngemäß steht "Klasse Produkt! Ich habe in nur 2 Wochen 2.000€ verdient!". Solche Produkte sind Schwachsinn!


    Wenn du ein eigenes digitales Infoprodukt erstellen möchtest, dann erstelle ein richtiges und gutes Infoprodukt!


    Starte mit deinem Infoprodukt - get the seed.

    Starte direkt mit der Erstellung deines digitalen Infoproduktes. Mache dir eine Mindmap, sammle Ideen und finde einen Anfang. Welche Hobbies hast du? Was für eine Ausbildung hast du gemacht? Welche Interessen hast du? Welche Träume verfolgst du? Das alles sind perfekte Themen für die Erstellung deines eBooks bzw. deines digitalen Infoproduktes. Wichtig ist, dass du nicht das Rad neu erfindest. Du musst keine großen und außergewöhnlichen Ideen haben. Du kannst ruhig etwas erstellen, was es schon gibt - mache es einfach besser als die anderen und mache es besonders.


    DEIN INFOPRODUKT EFFEKTIV UND EFFIZIENT VERTREIBEN: DIGISTORE24

    Das letzte Wort deines eBooks ist geschrieben und du hast es fertiggestellt. Und nu? Jetzt möchtest du es natürlich unter die Leute bringen und es verkaufen. Dazu ist Digistore24 eine gute Lösung. Digistore bewirbt sich selbst als die automatisierte Vertriebslösung für digitale Produkte. Dein Kunde ruft dein Produkt über einen Link auf und schließt dort den kompletten Kaufvorgang ab und erhält darüber dann dein Produkt. Mit der Verwaltung hast du also nichts zu tun. Dafür erhält Digistore eine kleine Provision (die ist wirklich gering). Und das schöne an Digistore ist, dass andere Vertriebspartner dein Produkt für dich vertreiben, wenn du ihnen dafür eine angemessene Provision gibst (Affiliate-Marketing). Digistore kümmert sich ebenfalls um die Abführung der Umsatzsteuer - auch damit hast du keine Arbeit. Mehr zu den rechtlichen und steuerlichen Aspekten erkläre ich dir in einem anderen Artikel (Verlinkung folgt). Wie der Digistore funktioniert zeige ich dir in einer Bildschirmaufnahme in einem meiner YouTube-Videos - die Verlinkung findest du am Ende diesen Artikels.



    Wenn du Fragen zur Erstellung eines Infoproduktes hast oder eine Meinung zu deiner Idee haben möchtest, schreibe mich einfach an. Gerne helfe ich dir bei der Erstellung deines eigenen Infoproduktes!!! :-)


    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem eigenen Infoprodukt.


    Marcel

    better-mindset.de


    YouTube-Videos folgen!

    Möglichkeiten um im Internet Geld zu verdienen [inkl. Vor- und Nachteile]

    Um im Internet Geld zu verdienen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Geld im Internet zu verdienen bedeutet, dass du finanzielle Freiheit genießt und von überall aus arbeiten kannst, wo es Internetempfang gibt. Zusätzlich bist du dein eigener Chef und kannst dennoch einer „gewöhnlichen“ Berufstätigkeit nachgehen. In diesem Artikel stelle ich dir die interessantesten Möglichkeiten inklusive ihrer Vor- und Nachteile vor. Im Anschluss zeige ich dir welche Möglichkeit die Lukrativste ist, um im Internet erfolgreich Geld zu verdienen.


    1) Eigene, physische Produkte anbieten

    Eine klassische Methode um im Internet Geld zu verdienen ist natürlich der Verkauf von selbst hergestellten Produkten. Natürlich kannst du auch Produkte von anderen Anbietern weiterverkaufen. Diese Möglichkeit hat viele Vorteile, bringt aber auch einige Risiken mit sich. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du ein Produkt findest, welches du anbieten kannst bzw. möchtest. Anschließend brauchst du eine gute Struktur und Strategie, damit du es erfolgreich verkaufen kannst.


    Vorteile/Chancen:

    - du hast volle Kontrolle über dein Geschäft

    - du bist vollständig selbst organisiert und unabhängig

    - du verkaufst physische Produkte, die man anfassen kann - deine Kunden wissen in der Regel was sie erwartet und können sich das Produkt gut vorstellen (vgl. digitale Produkte)


    Nachteile/Risiken:

    - du hast hohe Kosten mit Blick auf Material, Produktion oder den Einkauf der Produkte falls du welche weiterverkaufst - meist belaufen sich diese Kosten auf rund 60%

    - du musst dich um eine Lagerung der Produkte kümmern und den Versand organisieren - dabei hast du das „Dead stock Risiko“ ( = tote Ware, die sich nicht verkauft)

    - darüber hinaus bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Gewährleistung zu geben und musst dafür entsprechend Rücklagen bilden


    2) Digitale Produkte anbieten

    Eine Alternative zu den physischen Produkten sind natürlich digitale Produkte, welche ausschließlich mit digitalen Medien benutzt werden. Das sind bspw. Online-Kurse, Video-Kurse, Webinare, eBooks, ... Sie sind häufig als „digitale Infoprodukte“ bekannt. Worauf du beim Anbieten digitaler Infoprodukte achten solltest sowie meine Meinung zu ihnen findest du in dem entsprechenden Artikel.


    Vorteile/Chancen:

    - du hast keine bzw. äußerst geringe Herstellkosten

    - der Verkauf von digitalen Infoprodukten ist gut skalierbar

    - du generierst ein passives Einkommen, ohne weiter dafür arbeiten zu müssen


    Nachteile/Risiken:

    - weil deine Kunden die Produkte nicht „anfassen“ können, ist es schwierig sie zu Kauf zu überzeugen

    - das Bekanntmachen der Produkte ist sehr schwierig

    - dein Produkt ist eventuell bekannt, jedoch findest du keine Kunden die es kaufen


    3) Affiliate-Marketing

    Der zur Zeit größte Trend geht zum Affiliate-Marketing. Dabei produzierst du keine eigenen Produkte, sondern bewirbst die Produkte von anderen. Du handelst quasi als Vertrieb für ein bereits bestehendes Produkt und erhältst dafür eine prozentuale Provision vom Umsatz.


    Vorteile/Chancen:

    - kein „dead stock Risiko“

    - du erhältst hohe Provisionen

    - keine Herstellkosten, weil du nichts produzierst


    Nachteile/Risiken:

    - es ist oft schwierig, ein gutes Produkt zu finden

    - du bist abhängig von der Qualität und vom Preis des Anbieters

    - es ist schwierig, Traffic zu generieren (mehr dazu im entsprechenden Artikel)


    Fazit

    Aufgrund der großen Risiken und der hohen Kosten beim Verkauf eigener, physischer Produkte empfehle ich dir die Möglichkeiten 2) und 3). Die Risiken sind sehr gering und die Chancen echt hoch. Das Erstellen eigener digitaler Infoprodukte und das Affiliate-Marketing haben eine Gemeinsamkeit: passives Einkommen, ohne weiter daran arbeiten zu müssen. Verkaufst du bspw. physische Produkte, musst du ständig neue Ware einkaufen bzw. weiter produzieren. Dieser Aufwand entsteht dir bei den digitalen Produkten und dem Vertrieb anderer Produkte nicht. Bei der Möglichkeit 2) produzierst du das Produkt ein Mal und kannst es dann beliebig oft verkaufen. Beim Affiliate-Marketing musst du überhaupt gar nichts produzieren. Weil diese beiden Möglichkeiten so chancenreich sind, habe ich für dich eigene Artikel zu den beiden Möglichkeiten erstellt. Dort erkläre ich dir was du beachten solltest, um wirklich erfolgreich zu werden.



    Bitte denke daran dass die Einnahmen, welche du im Internet erzielst, genau so zu besteuern sind wie dein Einkommen aus einer gewöhnlichen Berufstätigkeit. Darüber hinaus bist du durch den Verkauf von Produkten bzw. der Vermarktung anderer Produkte im Internet ein Gewerbebetreibender. Was das konkret für dich bedeutet, erkläre ich dir ebenfalls in dem entsprechenden Artikel. Wichtig: die rechtlichen Basics sind einfach und leicht - vermutlich viel leichter, als du dir vorstellst. Sie sind definitiv kein Hindernis, um im Internet erfolgreich zu werden!


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    3. RAPPORT, Pacing & Leading

    Es gab in deinem Leben schon mehrfach solche Situationen. Kennst du diese Unterhaltungen, wo jedes Wort eine Qual ist und die Pausen zwischen dem Gesprochenen unerträglich unangenehm sind? Man kann sich nicht richtig unterhalten und man kann sich auch nicht anschweigen. Und dann gibt es noch diese Unterhaltungen, wo es "einfach läuft" - es macht einfach Spaß, sich mit dieser Person auszutauschen. Selbst wenn alles gesagt wurde, ist es vollkommen in Ordnung gemeinsam zu schweigen. Ihr habt Rapport. Besonders mit Blick darauf Menschen zu überzeugen - was denkst du: Ist es einfacher, jemanden in der ersten Situation von etwas zu überzeugen oder in der zweiten? #rhetorischefrage


    Was genau ist Rapport?

    Rapport ist eine gute Beziehung zwischen deinem Gesprächspartner und dir. Wenn du dich gut mit einer Person unterhältst, dich für das Gesprochene des anderen interessierst und umgekehrt, dann habt ihr Rapport. Rapport ist die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation. Sich mit jemandem zu unterhalten ohne Rapport zu haben ist wie zwei verschiedene Sprachen zu sprechen. Menschen die sich ohne Rapport unterhalten, verstehen einander nicht. Also klar, sie verstehen schon was gesagt wird, können das dann aber nicht richtig verarbeiten. Missverständnisse über Missverständnisse und man redet einfach aneinander vorbei. Ich erinnere mich sehr gut an meine Aufsätze im Fach Deutsch in der Schule - "Thema verfehlt". Diese liebevolle Anmerkung meiner Deutschlehrerin trifft genau so auf jede Konversation zu, die ohne Rapport geführt wird.


    Warum ist Rapport so wichtig? Pacing & Leading

    Eine der mächtigsten und kräftigsten NLP-Techniken ist das sogenannte Pacing & Leading [siehe auch: die vier Menschen-Typen und wie du mit ihnen umgehen kannst]. Das englische Wort Pace heißt so viel wie „im gleichen Schritt gehen“. Während des Pacings baust du also eine Brücke, eine Bindung, zu deinem Gesprächspartner auf. Im nächsten Schritt, dem Leading, führst du deinen Gesprächspartner zu einem bestimmten Ziel. Klingt erstmal merkwürdig? Ich erkläre es dir an einem einfachen Beispiel.


    In deinem Leben gab es schon wichtige Augenblicke, in denen du einem traurigen Menschen geholfen hast wieder glücklich zu werden und für ihn da warst. Erinnere dich ganz genau an diese Situation, indem du sie dir bildlich vorstellst. Achte dabei besonders auf deine Gefühle zu Beginn der Situation. Ist es nicht so, dass du zu Beginn auch Trauer verspürt hast? Du hast deinen Gesprächspartner ganz unbewusst gepaced, indem du dich in den gleichen Zustand versetzt hast. Ist ja auch logisch - vermutlich wäre es fatal, einem traurigen Menschen mit Party-Stimmung helfen zu wollen. Dann würde genau das passieren, was mir in meinen Deutsch-Aufsätzen widerfahren ist: Thema verfehlt. Nachdem du deinen Gesprächspartner also unbewusst gepaced hast, hast du ihn vermutlich in einen besseren Zustand geführt. Das nennt man im NLP dann Leading.


    Um es noch klarer zu machen: du kannst niemanden über eine Brücke führen, die du nicht gebaut hast. Also ist es extrem wichtig deinen Gesprächspartner zu pacen, bevor du ihn zu etwas hinführen (Leading) kannst.


    Wie du Rapport aufbaust und wie du erfolgreich pacen kannst

    Rapport kannst du durch pacen aufbauen. Und pacen kannst du quasi alles. Du kannst deinen Gesprächspartner in seiner Körperhaltung pacen, in seinem Gefühlszustand, in seiner Gestik und Mimik, in seiner Atmung, in seiner Stimme oder in den Wörtern, die er benutzt. Zu den Wörtern erfährst du in dem Artikel „Die Repräsentationssysteme des Menschen“ mehr.

    Spiegle deinen Gesprächspartner in den Merkmalen die dir auffallen und die du spiegeln möchtest. Achte dabei darauf, dass es nicht auffällig ist! Das Pacen muss vom Herzen kommen. Wenn du jemanden spiegelst um ihn zu manipulieren, kann das sehr schnell auffallen und nach hinten losgehen. Pace nur Menschen die du auch wirklich pacen (und leaden) möchtest.

    Um echten Rapport aufzubauen solltest du aufrichtiges Interesse am anderen zeigen. Und damit meine ich nicht ein "Ach wie interessant, erzähl mir mehr", sondern weitreichende und interessierte Fragen. So richtiges Interesse eben. Betrachte die Unterhaltung mit deinem Gegenüber aus seiner Sicht der Dinge [siehe auch: Wahrnehmungspositionen] - werde dir dessen bewusst, wie die andere Person sich fühlt. Stelle dir vor, wie dein Gegenüber die Situation und dich wahrnimmt. Wenn dein Pacing erfolgreich ist, wirst du schnell feststellen dass ihr Rapport habt und die Konversation "läuft".


    Jetzt hab ich diesen Rapport. Und nu?

    Wenn du Rapport hast, ist alles leichter. Du kannst deinem Gegenüber etwas erklären und er wird verstehen, was du meinst. Du kannst dein Gegenüber um einen Gefallen bitten und er wird ihn dir erfüllen. Du kannst versuchen ihn von etwas überzeugen und er wird dir glauben (solange du nicht erzählst dass die Erde eine Scheibe sei...). Nutze Rapport, um Menschen von dir zu überzeugen. Ob in der Familie, im Freundeskreis, beim ersten Date oder beim Bewerbungsgespräch - durch Pacing gesammelter Rapport ist Gold wert.


    Während meiner Beratungsgespräche in der Sparkasse bemühe ich mich immer sehr stark, meine Kunden zu pacen. Einfach damit das Gespräch angenehm ist. Ich persönlich finde es grauenhaft, eine unangenehme Gesprächsatmosphäre zu haben! Und noch dazu erhöhe ich massiv meine Verkaufschancen, wenn ich guten Rapport aufgebaut habe.



    Zwei Dinge möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, bevor du anfängst zu pacen ;-)

    Erstens: um Rapport aufzubauen, musst du dich nicht verstellen. Du kannst deine eigenen Meinungen und Überzeugungen wie gewohnt standhaft vertreten. Denn Überzeugungen und Rapport haben genau gar nichts miteinander zu tun. Es gibt Unterhaltungen in denen Menschen absolut die gleichen Überzeugungen haben und Meinungen teilen - trotzdem haben sie keinen Funken Rapport. Genau so gut können zwei Menschen mit vollkommen anderen Überzeugungen dermaßen viel Rapport haben und ihre Differenzen gänzlich über Bord werfen.

    Zweitens: missbrauche niemals das Vertrauen einen anderen. Und damit meine ich niemals niemals. Vertrauen ist ein riesiges Wagnis und zugleich das größte Geschenk, dass du einem anderen Menschen machen kannst. Strahle Stärke und Aufrichtigkeit aus - meine das, was du tust, ernst. "Trust" (engl. für Vertrauen) stammt von dem altnordischen Wort "traustr" und bedeutet so viel wie "stark". Wir vertrauen Menschen, die wir für stark halten. Wenn wir jemandem vertrauen, lehnen wir uns vollständig an ihm an. Mache anderen Menschen das Geschenk, dass sie dir vertrauen können. Damit wirst du langfristig erfolgreich sein.


    Teile den anderen Lesern und mir in den Kommentaren mit, wo dir Pacing & Leading besonders gut gelungen ist. Welche Situationen gab es, in denen du besonders viel oder wenig Rapport hattest?


    Marcel

    better-mindset.de

    2. Ziele richtig definieren

    Dir in deinem Leben Ziele zu setzen, ist äußerst wichtig um ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu leben. Leider fällt es vielen Menschen schwer, Ziele richtig zu definieren. In diesem Artikel erfährst du, wie du die Qualität eines Ziels und somit die Wahrscheinlichkeit es zu erreichen erkennen kannst. Nach diesem Artikel kannst du Ziele auf Qualität einschätzen und wirst deine persönlichen Ziele wesentlich besser erreichen.


    Ein Ziel unterteilt sich in zwei Teile: Erstens gibt es die Idee, den Ursprung, den Gedanken etwas zu ändern. Und dann gibt es die Umsetzung. Leider schaffen es die meisten Menschen nicht, diese beiden Schritte miteinander zu verknüpfen. Definiere deine Ziele richtig, damit du deine Ziele erfolgreich erreichst.


    Wichtige Begriffe

    Was genau ist ein Ziel denn eigentlich? Nunja - du befindest dich gerade in einem bestimmten Zustand und dir kommt der Gedanke an einen anderen, besseren Zustand. Ein Ziel ist also im engeren Sinne eine Form der Veränderung. Ein Ziel ist der Unterschied zwischen dem was du hast und dem was du möchtest. Und um ein Ziel zu erreichen, musst du eine oder mehrere Aufgabe(n) erledigen. Die Aufgabe ist der Weg zu deinem Ziel.


    Damit du nicht von anderen Menschen ausgenutzt wirst, gebe ich dir einen Tipp: erledige keine Aufgabe, ohne vorher dein Ziel definiert zu haben. Erledigst du Aufgaben die du nicht vorher mit einem deiner Ziele verknüpft hast, erledigst du Aufgaben für die Ziele anderer Menschen. Ressourcen sind Mittel, die dir bei der Erledigung deiner Aufgaben hilfreich sind. Das können Gegenstände, Zustände, Dinge oder viele andere Sachen sein.


    Problemdenken Zieldenken

    Gut, die Grundbegriffe sind nun geklärt. Ich verrate dir nun, warum die meisten Menschen ihre Ziele nicht erreichen. Lass mich dir dazu ein äußerst aufschlussreiches Beispiel erzählen.

    Was ich dir damit zeigen möchte ist einfach der Ansatz ein Ziel zu definieren. Das menschliche Gehirn ist nicht dazu in der Lage, Negative zu verarbeiten. Das ist auch der Grund warum Kinder immer das tun, was sie „nicht tun sollen“. Es ist als würde unser Gehirn zwar die Worthülsen wahrnehmen, jedoch kann es die Worthülsen nicht umsetzen. Ein Ziel soll positiv formuliert sein. Deswegen schaffst du es mit dem Satz „Ich denke nicht mehr an ihn“ auch nicht, den pinken Affen aus deinen Gedanken zu verbannen. Das positive Ziel (an das denken, was du morgen früh tust), lenkt deine Gedanken in eine andere Richtung. Falls du Auto fährst weißt du bestimmt, dass man da hinfährt wo man hinguckt. Genau so ist es bei Zielen.


    Die Lösung ist also Zieldenken: hin zu etwas. („Im nächsten Jahr möchte ich 60.000€ verdienen.“)

    Vermeide Problemdenken: weg von etwas. („Ich möchte nächstes Jahr nicht wieder nur 30.000€ verdienen.“)


    Problemdenken hemmt massiv deine Zielerreichung. Frage dich stattdessen: „Was kann ich ändern, damit es besser wird?“ und beginne mit dem Zieldenken.


    Übrigens: Problemdenken ist der häufigste Grund, weshalb Menschen morgens nicht aus dem Bett kommen. „Ich muss jetzt aufstehen“, „Ich darf nicht länger liegen bleiben“, ... - sowas macht uns nur noch schwächer und wir bleiben länger liegen. Denke doch einfach daran was du tun wirst, sobald du aufgestanden bist - freue dich darauf und stehe dabei auf. Es wird dir wesentlich leichter fallen.


    Überzeugungen

    Überzeugungen sind sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Egal ob du sagst “Ich kann das“ oder ob du sagst „Ich kann das nicht“ - ich verspreche dir, dass du in beiden Fällen Recht behalten wirst. Entscheide dich also für „Ich kann das“. Ich erzähle dir gerne eine unglaubliche Geschichte.


    Ein Kunde von mir in der Sparkasse hat mir diese Geschichte über seiner Tochter erzählt. Als sie in der 8. Klasse war, hat ihr Vater ihr eine Postkarte aus dem Urlaub mitgebracht, wo ein Mädchen drauf abgebildet war, das den Fuck-You-Finger zeigte und auf der Karte stand „Mathe ist ein Arschloch“. Die Postkarte klebte an der Wand wo der Schreibtisch der Tochter stand. Die nächsten Klassenarbeiten standen bevor und die Noten wurden immer schlechter und schlechter. Der Vater hatte gar keine Ahnung was los war. Dann eines Tages, erzählte er mir, hat er etwas total simples ausprobiert. Mein Kunde schmiss die Postkarte weg und klebte eine neue Karte an die gleiche Stelle: „Ich bin Klassenbeste!“. Die Tochter sagte sofort: „Aber Papa, das stimmt doch gar nicht! Ich habe so schlechte Noten!“. Mein Kunde sagte ihr nur „Macht nix - lass sie einfach hängen“. Alles andere blieb gleich. Kein Jahr später war ihr Notendurchschnitt um 2,0 Zähler besser und mittlerweile ist sie tatsächlich Klassenbeste.


    Die Frage ist einfach mit welchen Überzeugungen du durchs Leben gehst. Wenn du denkst „Alle Menschen finden mich unsympathisch“, dann wirst du das auch ausstrahlen. Denke positiv - sowohl über dich als auch deine Ziele!


    PABSBREGRÖR

    Wie sehen optimale Ziele aus?


    Richtige Ziele sind positiv definiert.

    Du hast bei ihnen eine aktive Beteiligung. Vom Zuschauen hat noch niemand etwas gereicht. Sei aktiv bei deiner Zielerreichung beteiligt und erledige deine eigenen Aufgaben selbst.

    Erreichbare Ziele sind außerdem spezifisch. Zu sagen „Ich möchte mein Einkommen erhöhen“ ist sicherlich eine schöne Absicht. Zu sagen „Ich möchte mein Einkommen im nächsten Jahr um 3.000€ erhöhen indem ich 40 Produkte mehr verkaufe“ ist nicht nur eine schöne Absicht, sondern dazu auch verbindlich und konkret.

    Definiere einen Beweis, damit du weißt wann du dein Ziel erreicht hast. Endlos in eine Richtung zu laufen ohne zu wissen wann man da ist, ist Energieverschwendung.

    Verwende für die Erledigung deiner Aufgaben die richtigen Ressourcen. Frage dich, welche Ressourcen du bereits hast bzw. welche du noch brauchst und besorge sie dir.

    Finde für deine Ziele eine realistische Größe. Wenn du sagst „Ich werde in 10 Tagen Milliardär“ denke ich, dass du dich übernimmst. Finde eine realistische Größe und unterteile zu große Ziele in kleinere Unterziele, die dich insgesamt weiter nach vorn bringen.

    Achte auf deinen Ökologie-Rahmen: deine Umwelt. Sei dir darüber im Klaren, in wie weit deine Zielerreichung deine Umwelt beeinträchtigt (deine Freunde, deine Familie, deine Arbeit, ...). Achte dabei auch darauf, welche Teile deiner Ökologie dich in deiner Zielerreichung hemmen und trenne dich (kurzweilig) von ihnen.


    Mit diesem „Wort“ (PABSBREGRÖR) kannst du jedes deiner Ziele in kürzester Zeit überprüfen. Ziele, die die Kriterien von PABSBREGRÖR erfüllen, sind erreichbar und wohlwollend.



    Bei der Erreichung deiner persönlichen Ziele wünsche ich dir allen Erfolg den du nur haben kannst. Teile den anderen Lesern und mir doch in den Kommentaren mit, welche Ziele du dir setzt und wie du sie erreichst. Erzähle uns auch gerne von Zielen die du dir gesetzt hast aber nicht erreichen konntest.


    Ich helfe dir auch gerne bei deinen Zielsetzungen und dabei sie zu erreichen. Schreib mich einfach an, damit du sofort loslegen kannst.


    Marcel

    better-mindset.de

    Die vier Menschen-Typen und wie du mit Ihnen umgehen kannst

    Es gibt Menschen die trifft man und denkt sich „Du und ich...das wird nix...“. Kennst du das? In diesem Artikel erfährst du wieso es solche Augenblicke gibt. Darüber hinaus erkläre ich dir wie du solche Momente souverän meistern kannst und wie du mit den unterschiedlichen Menschen-Typen umgehen kannst.


    Jeder Mensch hat seine eigene Art, seinen eigenen Typ. Diese Arten lassen sich auf 4 Menschen-Typen aufteilen. Wenn zwei Menschen mit vollkommen anderen Typen aufeinander treffen kann es sein, dass sie einfach nicht miteinander klarkommen. So meidet ein sehr stiller, zurückhaltender Mensch die typischen Partygänger die immer voll dabei sind - und andersrum. Ebenso kann es zu Spannungsfeldern zwischen voll ordentlichen Typen und klassischen Chaoten kommen. Daher ist die Fähigkeit, sich an unterschiedliche Menschen-Typen anpassen zu können, sehr wichtig. Damit meine ich nicht, dass du dich verändern sollst sondern vielmehr, dass du deine Art im richtigen Augenblick anpassen kannst. So hast du die Möglichkeit, besonders charismatisch auf andere Menschen zu wirken. So baust du mit ihnen eine gute Beziehung auf.


    Also kannst du durch das Anpassen an andere Menschen-Typen Charisma aufbauen und sympathisch wirken. Weißt du was noch besser ist? Du kannst andere Menschen auch bewusst von dir „abstoßen“, ohne dass du unhöflich wirkst. Ändere dazu einfach erneut deine Art im richtigen Augenblick. Wie bei Musik - erst hört man klassische Musik, bspw. von Mozart. Und dann startet ruckartig das nächste Lied: Techno. Das passt einfach nicht. Wenn du dich mit einem total strukturierten Menschen unterhältst und das Gespräch beenden möchtest, spiele einfach „den totalen Chaoten“. Das Gespräch wird schlagartig enden, ohne dass dein Gegenüber merkt wieso. Ebenso kannst du auf diese Art andere Menschen bewusst von dir fern halten.


    Welche der beiden Vorteile du nutzt (anziehend wirken oder abstoßen), entscheidest du für dich selbst. Es hängt immer von der Situation ab.


    Wichtig ist, dass dich das Riemann-Thomann-Modell nicht zu einem „Schubladen-Denken“ bewegt. Niemand ist voll rot, voll grün oder so (siehe Grafik im Anhang). Jeder Mensch hat von jeder „Farbe“, also von jedem Typ, Ausprägungen. Natürlich gibt es Ausprägungen die überwiegen oder weniger zutreffen. Dennoch sind Menschen nicht in Schubladen zu packen.


    Grün: Dauer

    Der Dauer-Mensch ist der klassische „Strukki“. Struktur und Ordnung sind ihm verdammt wichtig. Seine Wohnung ist blitzblank und alles ist an seinem Platz. Der Strukki plant weit im Voraus, alles ist genau geplant. Der Zahnarzttermin für das nächste Jahr steht jetzt schon und Mittagessen gibt es immer um Punkt 12 - nicht früher oder später. Es ist zwar unmöglich, aber wenn solche Menschen zu spät zu einer Besprechung kommen sprudelt eine minutenlange Entschuldigung nur so aus ihnen raus: „Morgens fahre ich immer um 7:04 Uhr los zum Bahnhof wo um 07:32 die S6 Richtung Düsseldorf fährt und dort um 08:10 ankommt und von dort steige ich in die U-Bahn um 08:14 und bin um 08:22 in der Firma und heute war die Ampel an der Ecke Königsallee zulange rot und deswegen bin ich zu spät zur U-Bahn gekommen die 2 Minuten zu früh war und deswegen bin ich zu spät - Entschuldigung!“. Was passiert wenn du abends spontan bei dem Dauer-Typ klingelst und fragst ob er mit zur Party kommt? Auf gar keinen Fall kommt er mit, das ist viel zu kurzfristig. Wahrscheinlich macht er dir einen Vorschlag für in 3 Wochen, damit er genug Zeit zum Planen hat.


    Gelb/Orange: Wechsel

    Was sagt der Wechsel-Typ, wenn der Dauer-Typ zu spät zur Besprechung kommt? „Chill mal, ich bin selbst grad erst gekommen!!“ Struktur und Planung sind nicht wirklich wichtig. Das Leben kommt so auf ihn zu, es wird nicht viel geplant. Alles ist sehr spontan. Wohin fährt der spontane Typ in den Urlaub? 7 Tage Ballermann für 120€ all-inclusive! Und wenn er wieder kommt und du ihn fragst wo er im Urlaub war sagt er „Keine Ahnung, aber war geil!“. Wenn du ihn abends spontan fragst ob er mit zur Party kommt sagt er: „Ich bin in 15 Minuten da!“ und fragt dich 20 Minuten später „Wo gehts eigentlich hin?“. Zu einem Geburtstag wo alle weiß tragen sollen, dann trägt er ein rotes Oberteil.


    Blau: Distanz

    Der Distanz-Typ ist eher für sich. Er strebt meist nach Erfolg und achtet auf Geld - ihm gehört die Firma, die die Party-Reise vom Wechsel-Typen durchführt. Wenn der Distanz-Typ zu einer Party kommt (was an für sich schon ein Wunder ist), checkt er erstmal die Lage und sieht sich die Menschen an, bevor er mit ihnen Worte wechselt. Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) sind seine Stärken. Mit viel Liebe und Nähe braucht man es bei ihnen nicht versuchen - er ist eher auf Abstand und bleibt „professionell“. An die Verkäufer unter uns: wenn du dem Distanz-Typen ein Produkt verkaufst, was weiß er darüber? Alles und jedes noch so kleine Detail. Auch er kommt zu Terminen niemals zu spät - in manchen Punkten ähnelt er dem Dauer-Typen. Darüber hinaus hat er keine Probleme damit „Nein“ zu sagen.


    Rot: Nähe

    Immer für einen da, immer hilfsbereit und der klassische „Ja-Sager“ ist der Nähe-Typ. Familie und Freunde sind wichtiger als alles andere. Wenn du fragst „Wie geht es dir“ erzählt er dir seine komplette Lebensgeschichte mit allen Details. Dieser Menschentyp ist sehr emotional und hört immer auf sein Herz; er trifft Entscheidungen nicht mit dem Kopf. Wenn es dir einmal schlecht geht, ist er der richtige Typ um darüber zu reden - er ist sehr einfühlsam. Zu dem Dauer-Typen der versehentlich zu spät zur Besprechung kam sagt er “Du Armer, du musst ja völlig gestresst sein! Hier setz dich, ich habe Kaffee und Kekse für dich!“. Wenn Menschen zu einer Party gehen ist er der, der fährt. Wo macht der Nähe-Typ Urlaub? Auf dem Camping-Platz, wo er dann alles tut was er auch zuhause tut. Kochen, Waschen, Putzen - und das sogar noch für den Nachbarn.



    Nichts davon meine ich wertend - jeder Menschentyp ist einzigartig und wertvoll. Wichtig ist dass du verstehst, wie Menschen ticken und wie du mit den verschiedenen Typen umgehst. Triffst du einen Distanz-Typen, verhalte dich professionell und sachlich. Möchtest du einem Nähe-Typen etwas verkaufen schaffst du das am besten mit einer emotionalen Geschichte. Eine Verabredung mit einem Dauer-Typen solltest du weit im Voraus planen und wenn du jemanden brauchst um einfach mal den Alltag zu vergessen, gehst du zu einem Wechsel-Typen.


    Um jemanden „abzustoßen“ verhältst du dich so wie der Typ der sich auf der gegenüberliegenden Seite in der Grafik befindet (NäheDistanz bzw. DauerWechsel). So kannst du Konversationen höflich beenden oder sie direkt vermeiden. Um jemanden zu überzeugen oder sympathisch auf ihn zu wirken kannst du die Merkmale seines Menschen-Typen bewusst spiegeln und selbst so sein.


    Teile den anderen Benutzern und mir in den Kommentaren mit, welche Erfahrungen du mit den unterschiedlichen Menschen-Typen gesammelt hast oder was für ein Typ du bist. By the way: ich selbst finde, dass ich eine Mischung aus Dauer und Distanz bin ;-)


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    Was ist Neurolinguistisches Programmieren [NLP]?

    In diesem Artikel werde ich dir eine sehr kostbare Information verraten. Lies dir diesen Artikel aufmerksam durch, damit du fühlst wie wertvoll diese Information ist!


    Neurolinguistisches Programmieren untersucht hervorragende Leistungen von Menschen und außerordentliche Qualität des Lebens. Dabei steht die Art wie erfolgreiche Menschen ihre außergewöhnlich hervorragenden Ergebnisse erzielen im Mittelpunkt. Das Ziel von NLP ist, diese Methoden und Techniken welche zu hervorragenden Ergebnissen führen, anderen Menschen beizubringen. Damit ist nicht gemeint, dass dir jemand sagt was du zu tun hast um erfolgreich zu sein - NLP beschäftigt sich vielmehr damit, wie du dir selbst zum Erfolg bewegst und dein erfülltes Leben genießen kannst.


    Dein Leben besteht aus exakt drei Dingen. Genau genommen aus zwei Konstanten und einer Variablen. Die beiden Konstanten sind deine Geburt und der Tod. Dazwischen liegt die womöglich größte Variable im ganzen Universum: dein Leben. Dein Leben kannst du so gestalten wie du es dir schon immer wünschst. Es ist einzig und allein deine Entscheidung, wie du diese Variable definierst. Niemand außer dir selbst lebt und bestimmt dein Leben. NLP hilft dir dabei, deine persönliche Variable so optimal, so gelungen und so ressourcenreich wie nur irgend möglich zu nutzen.


    NLP besteht aus drei Teilbereichen:

    Neuro ************ dein Verstand, dein „inneres Ich“, deine Gedanken

    Linguistisch ******* wie du Sprache intern und extern anwendest und welche Auswirkungen sie hat

    Programmieren **** wie du das was du tust auf deine Ziele und Erfolge ausrichtest


    Die konkreten Themen des NLP heißen „die Säulen des NLP“. In den folgenden Artikeln werde ich sie dir im einzelnen erklären, damit du NLP Schritt für Schritt lernen und anwenden wirst:

    - du selbst; deine (emotionalen) Zustände und deine Fertigkeiten

    - Vorannahmen; die Prinzipien des NLP

    - Rapport; die Kunst erfolgreicher Kommunikation

    - deine Ziele; finde heraus was du möchtest

    - Feedback; wie erkennst du ob du deine Ziele erreichst (oder auch nicht)

    - Flexibilität; schaffe dir Wahlmöglichkeiten und wähle die beste


    Ich habe dir zu Beginn eine kostbare Information versprochen. Weißt du, was das wunderbare an NLP ist? Es hilft dir nicht bloß dabei deine persönliche Variable so wertvoll zu gestalten wie du sie dir wünschst. NLP befähigt dich ebenso dazu anderen Menschen, deinen Lieben, auf den Weg zu einer einzigartigen Variable, zu einem einzigartigen Leben zu bringen.


    Du siehst und liest, dass NLP unglaublich vielfältig ist. Den Begriff „Wasserkocher“ kann man in einem einzigen Satz definieren. „NLP“ geht weit über eine einfache Definition hinaus. Ich lade dich ein zu sehen, zu lesen und zu spüren was NLP bedeutet und wie du deine persönliche Variable so gestaltest wie du sie dir in deinen schönsten Träumen vorstellst. In den folgenden Artikeln erwarten dich also viele spannende Inhalte und Techniken des NLP‘s.


    Nimm dir Zeit und lese dir die Inhalte aufmerksam durch. Wie immer stehen dir alle Themen auch als Video auf YouTube zur Verfügung.


    Marcel

    better-mindset.de

    EINFÜHRUNG

    Im vergangenen Sommer habe ich ein Buch (Amazon-Link hier: https://amzn.to/2DwK1oj ) über die Waffen der Einflussnahme gelesen. Zu Beginn war ich skeptisch und fragte mich, wie viel Wahrheit wohl darin steckt. Bereits nach den ersten zehn Seiten war ich überzeugt: ich erkenne mich selbst wieder. Und genau das ist der Grund, weshalb die Kenntnis über die Waffen der Einflussnahme so verdammt wichtig ist. Ich bin mir sicher, dass sich in den folgenden Inhalten 99% der Leser mit den beschriebenen Verhaltensweisen identifizieren werden.


    Ein kleiner Ausblick: Stell dir vor, du stehst in der Unibibliothek am Kopierer in einer langen Schlange an. Die Person hinter dir fragt dich: "Kannst du mich vorlassen?" - du wirst ihr mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 40% zustimmen. Fragt die Person dich: "Kannst du mich vorlassen, weil ich es eilig habe?" - nunja, offenkundig ist das ja ein guter Grund. In ca. 94% der Fälle wirst du diese Person vorlassen, denn sie hat dir einen guten Grund geliefert. Und nun stell dir vor, die Person fragt dich: "Kannst du mich vorlassen, weil ich kopieren muss?" - ein völlig banaler Grund, denkst du dir. Deswegen steht man ja auch am Kopierer, weil man kopieren muss. Entsprechend einer Forschung des Autors wirst du die Person jedoch in 92% der Fälle vorlassen. Ziehen wir ein kleines, jedoch äußerst wichtiges Fazit: liefert dir eine Person einen guten Grund für ein erwünschtes Handeln, wirst du ihr zustimmen. Liefert dir eine Person einen noch so irrelevanten Grund, jedoch mit einem Begründungswort wie "weil", "damit", "sodass" oder viele andere, wirst du ihr auch stimmen.


    Dieses Phänomen findet seine Antwort im automatisierten Handeln der Menschheit. Genau wie bei Tieren, funktioniert unser Gehirn auf eine besondere Art und Weise sehr zuverlässig:

    Es kommt ein Input in unser Gehirn, in diesem Fall das "weil". Unser Gehirn verarbeitet dieses "weil" vollautomatisch und handelt dementsprechend auch vollautomatisch. Der Output, also zuzustimmen, kommt von ganz allein. Der Autor nennt dies "Klick-Surr"-Reaktionen. Input: x; Gehirn: Klick!; Output: Surr. So wie eine Kassette.


    Ich erkläre dir in den folgenden Beiträge die Waffen der Einflussnahme, damit du 1) ihnen selbst nicht mehr zum Opfer wirst und 2) sie angemessen im täglichen Leben anwenden kannst.


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    DIE BASICS

    Damit du die Waffen der Einflussnahme richtig anwenden kannst, ist es wichtig zu Beginn ein paar Basics zu erlernen. Im Prinzip ist es bloß ein Basic, der auf alles Weitere anwendbar ist und die Grundlage der Waffen der Einflussnahme ist.


    Stelle dir einmal vor, du fährst mit deinem Auto auf eine Kreuzung zu. Die Ampel leuchtet grün. Während du auf sie zufährst, wird sie gelb, dann rot. Was passiert nun? Nunja, ich hoffe natürlich dass du bremst. Aber was genau passiert in deinem Kopf? Ich unterstelle einfach mal: es passiert nichts. Du handelst vollkommen automatisiert. Du denkst über die Aktion die du bei einer roten Ampel ausübst nicht mehr nach.


    Streng genommen passiert in deinem Gehirn bei rot werdender Ampel sehr wohl etwas: dein Gehirn nimmt über deine Augen die rote Ampel (Stimulus) wahr, dein Gehirn wechselt die Information (Verarbeitung) und ruft eine Handlung (Output) hervor. Allerdings macht dein Gehirn das automatisiert. Deswegen habe ich unterstellt, dass in deinem Gehirn "nichts" passiert.


    Du kannst dir das Prinzip ganz simpel vorstellen: öffne das Bild im Anhang, damit du es siehst.


    Dieses Phänomen nenne ich Stereotype. Stereotype sind solche Reaktionen, welche die Komplexität des alltäglichen Lebens stark reduzieren. Rote Ampel? Bremsen. Grüne Ampel? Gas geben. Dein Gehirn wird ständig durch alltägliche Situationen geprägt, welche dein Gehirn als Reiz-Reaktion definiert und speichert. In unseren Gehirnen sind mittlerweile so viele Reiz-Reaktionen definiert, dass wir nahezu vollständig automatisiert handeln. Wir denken kaum noch darüber nach, was wir tun. Deswegen sind die Waffen der Einflussnahme so gefährlich.


    Die Reize, also die Stereotypes, werden auch Trigger-Feature genannt. Trigger-Feature sind die Auslösemerkmale, welche die vorprogrammierten Reaktionen abspielen. Oft ist bspw. der Preis als Trigger-Feature ein Indiz für die Qualität eines Produkts:

    billig = qualitativ hochwertig. Moment, stimmt das? Wie du merkst, kann dein Gehirn diese Information nicht einfach so hinnehmen. Denn korrekterweise lautet der Stereotype ja teuer = qualitativ hochwertig. Natürlich ist das nicht immer der Fall und ich möchte auch gar nicht über die Generalisierung dieses Stereotypes mit dir streiten. Aber oft ist es nunmal so, deswegen existiert dieser Stereotype ja.


    Und häufig sind bloß einzelne Wörter dafür verantwortlich, dass eine Klick-Surr-Reaktion ausgeführt wird: Wörter wie weil, damit oder sodass sind bspw. Wörter die uns dazu bewegen gehorsam zu sein. Wie du bereits in 1. Einführung gelesen hast, konnte die Person in der Schlange vor dem Kopierer vor gehen, weil sie "(...), damit ich kopieren kann?" sagte. Der Grund ist ja hochgradig schwachsinnig - aber das damit hat bei der Versuchsperson einen Reiz ausgelöst. "Ich habe einen Grund bekommen, ich muss gehorchen".


    Dieses Verhalten, sich dazu bewegen zu lassen etwas zu tun dass ein anderer von uns möchte, nennt man auch Compliance.


    Mit diesem einfachen Modell hast du bereits die Grundlage geschaffen, damit du die Waffen der Einflussnahme verstehst und anwenden kannst.


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    Dateien

    REZIPROZITÄTSREGEL

    Mit Sicherheit kennst du diese Situationen in denen du dich fühlst, als wärst du jemandem etwas schuldig. Und du weißt nicht woran es liegt - deswegen werde ich es dir erklären.


    Dieses Gefühl wird durch die Reziprozitätsregel ausgelöst. Sie besagt: "Menschen versuchen sich für Dinge zu revanchieren, die sie bekommen haben". Also löst es etwas zu erhalten das Gefühl aus, etwas schuldig zu sein. Das ist ziemlich blöd - und es wird noch blöder: dieses Gefühl kann offensichtlich sein oder aber vollkommen im Unterbewusstsein schlummern. Dieses Gefühl zu vermeiden ist äußerst schwierig. Noch schwieriger ist es, dieses Gefühl zu ignorieren wenn es einmal da ist. Nämlich weil es sich eben vollständig in unserem Unterbewusstsein abspielt. Sei also extrem wachsam, wenn dir jemand einen Gefallen tut.


    Eines der stärksten Merkmale der Reziprozitätsregel ist, dass sie sämtliche andere Faktoren die für eine Entscheidung ausschlaggebend gewesen wären ausschaltet. Ich arbeite als Finanzberater in einer Bank und mein Job ist es unsere Produkte zu verkaufen. Wenn ich möchte dass ein Kunde kaufbereit wird, erbringe ich ihm einen Gefallen. Ich lege ihm kein Geld auf dem Tisch und erstatte ihm auch nicht seine Kontoführungsgebühren - es ist viel einfacher. Ich gehe mit dem Kunden ins Büro und sage ihm: "Nehmen Sie doch schonmal Platz, ich bin sofort zurück". Wenn ich dann wieder ins Büro gehe, stelle ich ihm eine Flasche Wasser auf den Tisch und sage: "Ich habe für Sie ein Wasser geholt". Oder wenn ich weiß wie der Kunde seinen Kaffee trinkt, dann bekommt er eben den.


    Jetzt denkst du dir zurecht: "Das ist doch vollkommen normal und kein Grund für Schuldgefühle". Falsch gedacht. Denn wie ich bereits erwähnt habe, spielt sich das Schuldgefühl tief in unserem Inneren ab, auch bei einem vollkommen selbstverständlichen Getränk. Und weil der Kunde sich eben nichts dabei denkt, ist er vollkommen wehrlos.


    Gut, die Reziprozitätsregel greift also bei unerbetenen Gefälligkeiten. Dann greift sie auch bei erbetenen Gefälligkeiten - sogar noch stärker. Wenn ich jemanden darum bitte mir bei etwas zu helfen, wird dieses Schuldgefühl ihm auch etwas zu geben bewusst und verdammt mächtig. Menschen wollen nicht in Jemands Schuld stehen.


    Das Besondere an der Reziprozitätsregel ist, dass sie häufig zum Austausch ungleicher Gefälligkeiten führt. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch: Wenn mir meine Freundin ein Geschenk macht sehe ich meine persönliche Challenge darin, dieses Geschenk mit einem größeren Geschenk zu übertreffen. Und das ist ganz menschlich, denn wir neigen dazu erhaltene Gefälligkeiten mit einer größeren und wertvolleren Gefälligkeit zu übertreffen. Wo wir wieder beim Glas Wasser im Kundengespräch wären - eine kleine Gefälligkeit die im Kunden unterbewusst das Verlangen auslöst, sich mit einer größeren Gefälligkeit (evtl. Willfährigkeit beim Produktangebot?) zu revanchieren.


    Damit du alle wichtigen Infos gut verarbeiten kannst, folgt die Fortsetzung im nächsten Teil: 3. Reziprozitätsregel - Teil 2 von 2


    Schon jetzt wünsche ich dir viel Erfolg bei der Anwendung der Regel!


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    REZIPROZITÄTSREGEL

    Link zum ersten Teil: 3. Reziprozitätsregel - Teil 1 von 2


    Weiter gehts - die Reziprozitätsregel. Zugeständnisse können dir ebenfalls dabei helfen, andere Menschen zu beeinflussen. Denn durch Zugeständnisse deinerseits kannst du dein Gegenüber ebenso dazu bewegen ein Zugeständnis abzugeben. Ich erkläre Zugeständnisse für dich wieder anhand eines Beispiels aus meinem täglichen Job: Stelle dir wieder ein Beratungsgespräch in einer Bank vor. Ich habe einen Kunden eingeladen, den ich über Altersvorsorge beraten möchte. In der heutigen Rentensituation ist es tatsächlich wichtig (abgesehen von meinen Verkaufszielen) privat vorzusorgen. Kurzer Exkurs: Verdienst du von heute bis zu deinem Rentenbeginn 2.000€ netto und an der Rentensituation ändert sich nichts, wirst du ca. 1.000€ brutto (!) als Rente erwarten können. Ein großes Loch - da musst du schon ordentlich was sparen.


    Und genau so sage ich das meinem Kunden, den ich eingeladen habe. Konkret lautet meine abschließende Frage:

    "Was halten Sie davon, mntl. 300€ für Ihren persönlichen Lebensstandard im Ruhestand zu investieren?".


    Natürlich wird der Kunde zu 90% ablehnen, denn genau so wenig wie ich hat er mal 300€ mntl. übrig:

    "Nein, das kann ich nicht, das ist zu viel".


    Dann kommt allerdings mein Zugeständnis:

    "Herr Müller, das verstehe ich. Wenn Sie keine 300€ mntl. für Ihre Altersvorsorge investieren möchten, möchten Sie dann mit 100€ starten?". Na klar möchte er es dann!


    Ich habe mit einer Extremstforderung angefangen (300€ mntl.) und bin dann auf 100€ heruntergegangen. Der Kunde denkt sich nun nicht mehr "Boah, 100€ sind aber viel" sondern vergleicht unterbewusst die 100€ mit den 300€. Und was sind denn 100€ im Vergleich zu 300€? Nichts. In 9/10 Fällen erhalte ich dann Zustimmung. Und der 1/10 Kunde, der das immer noch nicht möchte, nennt mir dann die Zahl die er für angemessen hält.


    Das sind Zugeständnisse. Es ist das Gleiche wie vorher auch - ich bitte den Kunden um ein Maximum, was er definitiv nicht geben kann. Dann gebe ich ihm aber mein Zugeständnis, mein Verständnis, wodurch er unterbewusst das Gefühl bekommt mir auch etwas geben zu müssen. Also stimmt er mir zu.


    Und in diesem Beispiel wirkt zugleich eine weitere Waffe der Einflussnahme: das Kontrastprinzip. Das bedarf keiner großen Erklärung. Wenn du Zugeständnisse verstanden hast, hast du auch das Kontrastprinzip verstanden. Wenn du von jemandem etwas möchtest, beginne mit einer Maximalforderung und handle dann runter. Aber Vorsicht: übertreibe es nicht. Denn beim Kontrastprinzip läuft man der Gefahr, sein Gegenüber zu verschrecken. Wenn ich den Kunden von vornherein gefragt hätte "Möchten Sie mntl. 1000€ für Ihre Altersvorsorge investieren?" hätte ich ihn sicherlich sofort verloren. Fingerspitzengefühl ist angebracht.


    Ein anderes Anwendungsbeispiel aus meiner Praxis ist der Verkauf von Versicherungen. Wenn ein Kunde eine Haftpflichtversicherung kaufen möchte, gebe ich die Daten alle ins System ein und es kommt ein Preis von bspw. 100€ jährlich raus. Dem Kunden sage ich dann, dass die Police 120€ jährlich kostet. Vermutlich ist ihm das zu viel - dann sage ich ihm, dass ich mit meinem Chef über einen Rabatt spreche. Anschließend sage ich: "Für Sie Herr Müller, konnte ich 20% Rabatt aushandeln. Für Sie können wir die Police für 100€ führen". Das Kontrastprinzip fesselt den Kunden und zugleich fühlt er sich von mir unterstützt, ich habe mich für ihn eingesetzt. Dazu in einem späteren Artikel mehr.


    Im Übrigen: dem Kunden bei der Altersvorsorgeberatung 300€ zu nennen, erhöht bei Anwendung der Zugeständnisse nicht nur meine Abschlussquote. Darüber hinaus hat das etwas mit ehrlicher Beratung zu tun. Ich persönlich werde nahezu wütend, wenn man einem Kunden von vornherein sagt: "Herr Müller, Altersvorsorge ist wichtig, mit mntl. 50€ machen Sie schonmal einen großen Schritt". Das ist einfach nur Blödsinn. Denn der Kunde geht mit dem Gefühl aus dem Raum, seine Altersvorsorge nun fertig zu haben - was aber definitiv nicht stimmt.


    Nun weißt du sehr viel über einen der wichtigsten Bausteine der Waffen der Einflussnahme, damit du sie in deinem täglichen Leben für dich nutzen kann. Nenne in den Kommentaren doch Beispiele aus deinem täglichen Leben, weil dadurch auch andere Leser die gleiche Chance wie du bekommen.


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    COMMITMENTS UND KONSISTENZ

    Die Konsistenztheorie besagt: "Menschen möchten in ihren Worten, Überzeugungen und Taten konsistent sein, weil Konsistenz in unserer Gesellschaft hoch angesehen wird". Konsistenz hilft uns ebenso wie Stereotyping dabei, mit der Komplexität unserer Welt umzugehen. Denn, im Einklang mit bereits (früher) getroffenen Entscheidungen zu handeln bedeutet, dass du nicht erneut alle relevanten Informationen der Situation prüfen musst. Das hast du bereits zu einem vorherigen Zeitpunkt getan und kannst dich nun darauf verlassen. So handeln Menschen oft so, wie sie es schon einmal getan haben. Und ganz wichtig: ein Mensch widerspricht sich nicht selbst. Das würde Unsicherheit und Wechselhaftigkeit bedeuten - und das möchte niemand nach außen projizieren.


    Zeit für ein Beispiel - wieder mal aus meinem täglichen Beruf - damit du dir die Konsistenztheorie besser vorstellen kannst. Herr Müller kommt heute zu mir in die Bank zu einem Gespräch. Er hat ein Wertpapierdepot und dort ist vor einiger Zeit eine Einmalanlage in den Investmentfonds X erfolgt. Ich beginne das Gespräch wie folgt: "Herr Müller, Sie sind seit 19 Jahren Kunde in unserer Bank. Das freut mich. Sind Sie zufrieden bei uns?"


    Herr Müller wird - hoffe ich mal - mit "Ja, natürlich bin ich zufrieden" antworten. Hier hole ich mir bereits ein erstes "Ja" ab. Übrigens: wer drei Fragen hintereinander mit "Ja" beantwortet hat, tut sich schwer eine weitere Frage mit "Nein" zu beantworten. Nun nehme ich Bezug zu dem Wertpapierdepot.


    "Sie haben seit 4 Jahren den Investmentfonds X in Ihrem Depot. Sind Sie mit der Entwicklung zufrieden?". Herr Müller bejaht dies, denn er hat in den 4 Jahren einen Wertzuwachs von insgesamt 12% erzielt. Dann lautet meine nächste Frage: "Herr Müller, würden Sie diese Entscheidung in den Investmentfonds zu investieren heute noch einmal treffen?" - auch diese Frage wird er bejahen, denn er ist ja zufrieden mit dem Fonds. Spätestens an dieser Stelle habe ich mein drittes "Ja" eingeholt.


    Erst jetzt komme ich zu meiner Gesprächsinitiative: "Ich habe Sie heute eingeladen, weil ich Ihnen die Vorteile eines monatlichen Sparplanes zeigen möchte. Durch einen Sparplan erzielen Sie einen noch besseren Durchschnittskurs. Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie eine noch höhere Rendite erzielen können" (die fachlichen Definitionen sind hier irrelevant, es geht nur um die Gesprächsführung). Ich ergänze: "Was halten Sie davon, monatlich 100,00€ in den Investmentfonds zu investieren, damit Sie noch zufriedener werden?". Hier habe ich ihn mit insgesamt Aspekten der Einflussnahme konfrontiert:


    1) das Kontrastprinzip. Wahrscheinlich sind 100,00€ zu viel - wir werden uns vermutlich auf 50,00€ einigen. Immer noch ein gutes Ergebnis für mich.

    2) das Wort "damit" - Herr Müller erkennt einen guten Grund zu investieren.

    3) die Konsistenz: Herr Müller ist doch zufrieden mit dem Investmentfonds und hat sich doch schonmal für ihn entschieden. Die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Sparplan abschließt ist um ein Vielfaches höher.


    Das ist die Konsistenztheorie. Herr Müller wird sich sicherlich nicht selbst widersprechen. Er ist zufrieden mit dem Investmentfonds und kennt die Vorteile eines Sparplans. Sehr wahrscheinlich habe ich ihn überzeugt.


    In dem zweiten Teil dieses Artikels erkläre ich dir was Commitments sind und was sie mit der Konsistenztheorie gemeinsam haben. So kannst du den Zusammenhang gut verstehen und diese Waffe der Einflussnahme selbst gut einsetzen: 4. Commitments und Konsistenz - Teil 2/2


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    COMMITMENTS UND KONSISTENZ

    Link zum ersten Teil: 4. Commitments und Konsistenz - Teil 1 von 2


    Commitments sind Eingeständnisse bzw. Festlegungen des Menschen dadurch, dass er sie ausspricht. Commitments sind sehr wichtig für spätere Compliance (Einhaltung, Willfährigkeit). Wenn ein Mensch ein Commitment gemacht hat, sich also auf etwas festgelegt hat, ist er eher dazu bereit Bitten oder Aufforderungen zu befolgen, die mit seinem Commitment in Einklang stehen. Dabei gilt: Je aktiver, öffentlicher und mühevoller ein Commitment ist, desto effektiver ist es. Wichtig ist: Commitments funktionieren nur wenn sie von innen heraus kommen und nicht aufgedrängt wurden.


    Du kennst Commitments und ihre Wirkungsweise sicherlich selbst aus deinem eigenen Leben. Stell dir mal vor es gibt ein neues Smartphone, was du unbedingt haben möchtest. Das erste Commitment erfolgt in dem Augenblick wo du dir selbst sagst, dass du es haben möchtest. Dafür gibt es vermutlich einen Grund - nehmen wir als Beispiel das elegante Design. Dann kommt ein weiterer Grund, noch ein weiterer Grund und noch ein weiterer Grund. Du sorgst selbst für deine Kaufmotive - aufgrund deines ersten Commitments. "Mein jetziges Smartphone ist ja schon 2 Jahre alt", "Das neue Smartphone ist ja viel schneller", "Die Kamera ist wesentlich besser", ..., ...

    Und nun hast du so viele Kaufmotive selbst erzeugt, dass es gar nicht schlimm ist wenn einer der Gründe gar nicht mehr zutrifft. Denn deine Entscheidung dieses Smartphone haben zu wollen steht ja auf genügend anderen Kaufmotiven aufrecht.


    Dieser Strategie bedienen sich beispielsweise viele Autoverkäufer. Sie hat sogar einen eigenen Namen: "Throwing-The-Low-Ball-Strategy". Gute Autoverkäufer geben dem Kunden einen guten Grund, ein Auto kaufen zu wollen. Nun lassen sie den Kunden die restlichen Kaufmotive selbst erzeugen. Oft nehmen Autoverkäufer als ersten Grund einen niedrigen Preis - bspw. 15.000€ statt 20.000€ (als Grundpreis natürlich). Wenn die Kunden nach Hause gehen um über die Entscheidung nachzudenken erzeugen sie viele weitere Gründe. Das schöne Navigationssystem, die Sitzheizung, eine Freisprecheinrichtung, ein niedriger Benzinverbrauch, was auch immer. Wenn die Kunden dann zurück ins Autohaus kommen teilt ihnen der Autoverkäufer mit, dass sich der Preis leider erhöht hat. Klar sind die Kunden enttäuscht - allerdings ist das nicht schlimm, denn sie haben ja selbst genügend andere Kaufmotive gebildet. Dabei ist es dann vollkommen in Ordnung, dass ein Grund nicht mehr zutrifft. Sieh dir zum besseren Verständnis die Grafik im Anhang an - du wirst sie sofort verstehen. Ich hoffe man erkennt, dass es einen Tisch darstellen soll!


    In meinen Beratungsgesprächen verwende ich immer wieder Fragen wie "Wie wichtig ist es Ihnen (...)?" oder "Legen Sie Wert auf (...)?" - dies dient natürlich dazu, dass ich erfahre welche Bedürfnisse der Kunde hat. Darüber hinaus sind die Antworten des Kunden auf meine Frage klare Commitments. Er hat es doch selbst gesagt. Später, wenn ich weiß was ich ihm anbieten möchte, paraphrasiere ich ihn indem ich sage "Herr Müller, Sie haben ja gesagt dass es Ihnen sehr wichtig ist, (...). Deswegen empfehle ich Ihnen (...), damit Sie (...)".


    Durch viele Commitments trägt sich eine Entscheidung von selbst weiter. Teile den anderen Lesern und mir in den Kommentaren doch deine eigenen Erfahrungen mit Commitments mit, damit das Thema noch lebhafter wird und wir voneinander lernen können.


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    SOZIALE BEWÄHRTHEIT

    "Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner besonders viel". Diesen Satz lasse ich erstmal unkommentiert stehen. Später wirst du ihn dir selbst erklären können.


    Folgende Situation: du stehst am Bahnhof und wartest wie viele andere Menschen auch auf deinen Zug. Du wartest, wartest und wartest. Was wirst du tun? Vermutlich wirst du dein Smartphone herausholen. Und wieso? Nicht, damit dir nicht langweilig wird - das denkst du vielleicht. Tatsächlich ist es so, dass viele andere Menschen auch an ihrem Smartphone sind und dein Unterbewusstsein möchte dieses Verhalten imitieren, damit du so handelst wie viele andere auch. Anderes Beispiel. Du kennst doch bestimmt amerikanisches TV-Serien wie The Big Bang Theorie oder How I met your mother und so weiter. Was fällt dir spontan ein wenn du an diese Serien denkst?


    Ich persönlich finde diese Lacheinspielungen bei jeder lustigen Szene total nervig. Sie sind ganz offensichtlich künstliche Einspielungen - es klingt immer gleich. Die Produzenten dieser Serien denken sich aber was dabei. Dadurch, dass in den Szenen "viele Menschen lachen" neigen wir dazu die Situation viel lustiger zu empfinden, als sie eigentlich ist. Das Erstaunliche dabei ist, dass sie selbst dann ihre Wirkung erfüllen, wenn wir diese Lacheinspielungen als störend empfinden. Unser Unterbewusstsein hört viele Menschen lachen, also will es dass wir auch lachen.


    Menschen haben einen starken Drang zur Nachahmung. Wir orientieren uns sehr häufig an dem Verhalten von anderen Menschen. Sogar öfter als wir wissen. Schuld ist die Regel der sozialen Bewährtheit. Sie funktioniert am besten unter den folgenden zwei Bedingungen:


    1. Unsicherheit: Wenn Menschen unsicher sind, eine Situation mehrdeutig oder unbekannt ist, orientieren sie sich besonders stark an dem Verhalten der anderen Menschen.

    2. Ähnlichkeit: Menschen tendieren eher dazu das Verhalten anderer Menschen zu übernehmen, die ihnen (angeblich) ähnlich sind.


    Mal wieder ein Beispiel aus meinen Beratungsgesprächen in der Bank: Herr Müller kommt zu einem Gespräch mit mir, ich möchte ihm die Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge vorstellen. Regelmäßig nutze ich Formulierungen wie: "Herr Müller, viele meiner Kunden nutzen mittlerweile die Möglichkeit einer privaten Altersvorsorge, damit sie im Ruhestand ihre gewohnte Lebensqualität erhalten können. Erst letzte Woche war ein Kunde in ihrem Alter bei mir, er arbeitet übrigens auch zwei Kinder wie Sie, und hat sich für die Vorteile einer sicheren Rente entschieden. Was halten Sie davon?"


    Ich muss dir nicht mehr erklären, dass die Wahrscheinlichkeit nun deutlich höher ist einen Produktabschluss zu erzielen. Du erkennst meine Strategie in der Formulierung. Weißt du was das Schöne an dieser Strategie ist? Selbst wenn Herr Müller meine Absichten erkennt, kann er sich nicht gegen die Regel der sozialen Bewährtheit wehren. Sie ist so mächtig, dass sie ihn selbst dann fesselt. Im Optimalfall hat Herr Müller vorher noch möglichst viele Commitments gemacht.


    Wie bereits erwähnt funktioniert die soziale Bewährtheit besonders gut, wenn dein Gegenüber sich dir ähnlich fühlt. Dafür kannst du bspw. im Small-Talk eine Menge an Informationen erhalten, welche du dann ebenfalls übernimmst. Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein "Bekannter" von dir deinem Gegenüber ähnlich ist: "Du kommst aus Berlin? Da ist mein bester Freund auch aufgewachsen!". Hauptsache, du schaffst irgendwelche Ähnlichkeiten.


    Spätestens jetzt kannst du den zu Beginn erwähnten Satz gut deuten. Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner besonders viel - denn einer denkt und die anderen imitieren. Teile mir und den anderen Lesern in den Kommentaren doch mit wo du der sozialen Bewährtheit begegnet bist oder sie angewendet hast, damit auch andere davon lernen können!


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    SYMPATHIE

    Die sechste Waffe der Einflussnahme ist mein persönlicher Favorit. Sympathie sorgt für Compliance, also Willfährigkeit. Wenn du jemanden sympathisch findest, bist du eher dazu bereit dieser Person Bitten zu erfüllen. Es gibt fünf Faktoren, mit denen du besonders gut wirken kannst. Die werde ich dir in diesem Artikel erklären, damit du die Faktoren anwenden kannst, mit denen du persönlich am sympathischsten wirken kannst.


    FAKTOR 1: GUTES AUSSEHEN

    Wenn eine Person gut aussieht, denke ich dass diese Person nett ist und "gut" ist. Kennst du das auch? Klar - mit unserem guten Aussehen strahlen wir am stärksten und sofort Sympathie aus. Es wirkt der sogenannte Halo-Effekt: Aufgrund eines offensichtlichen Merkmals (gutes Aussehen) sehen wir in einem Menschen automatisch weitere positive Eigenschaften (unbekannte Merkmale wie Intelligenz, Hilfsbereitschaft, Begabung). Natürlich können wir zu Beginn nicht wissen, ob der Mensch diese positiven Eigenschaften tatsächlich in sich trägt - jedoch gehen wir aufgrund des offensichtlichen Merkmals davon aus. Es handelt sich dabei um eine kognitive Verzerrung. Dadurch haben es hutaussehende Menschen wesentlich leichter, andere Menschen zu beeinflussen und zu überzeugen.


    FAKTOR 2: ÄHNLICHKEIT

    Manche Menschen sehen einfach gut aus, andere nicht. Wenn du nicht zu den Menschen gehörst die mit vollkommenem Aussehen überzeugen können, gibt es noch genügend andere Faktoren damit du persönlich sympathisch wirkst. Ähnlichkeit ist mindestens genau so mächtig. Menschen die so sind wie wir mögen wir einfach - dagegen kann sich niemand wehren. Als Folge dessen sind wir auch eher dazu bereit Menschen zu folgen, die so sind wie wir. Zeige deinem Gegenüber einfach, dass ihr euch (stark) ähnelt. Das kannst du bspw. durch verbale Kommunikation tun, indem du einfach sagst worin ihr euch ähnelt. Eine andere Möglichkeit, die noch stärker ins Unterbewusstsein eindringt, ist die Ähnlichkeit durch Körperhaltung. Nimm einfach die gleiche Körperhaltung wie dein Gegenüber ein - aber bitte nicht zu auffällig Mehr dazu findest du auch im Thema "Kommunikation". Übrigens sollte dir Ähnlichkeit bekannt vorkommen - bereits im vorherigen Kapitel 5. Soziale Bewährtheit hast du etwas darüber gelernt. Kombiniere die beiden Waffen der Einflussnahme.


    FAKTOR 3: KOMPLIMENTE

    Findest du nicht auch Menschen die dir Komplimente machen sympathisch? Natürlich. Du fühlst dich von ihnen bestätigt. Wende also ebenfalls die Wirkung von Komplimenten an, damit du sympathisch wirkst. Aber Vorsicht! Verwende dezente, leichte Komplimente, damit du nicht überschwänglich wirst. Mit zu krassen Komplimenten bewirkst du genau das Gegenteil - man wirkt abstoßend. Wenn du einen Menschen gerade eben kennengelernt hast, solltest du nicht mit der Tür ins Haus rennen und sagen "Du siehst ja mal mega geil aus!" - benutze Komplimente mit Bedacht. Das soll aber auch nicht bedeuten, dass es dir unangenehm sein muss Komplimente zu machen. Beispiel aus meinem täglichen Job: Wenn ich einem Kunden eine Berufsunfähigkeitsversicherung verkaufen möchte, verwende ich Formulierungen wie "Für einen so erfolgreichen Menschen wie Sie ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung besonders wichtig, damit Sie Ihren Lebensstandard und Erfolg für immer halten können!". Damit mache ich dem Kunden ein verschachteltes Kompliment, wodurch er sich angenehm geschmeichelt fühlt.


    FAKTOR 4: VERTRAUTHEIT

    Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir mögen bekannte Menschen und Dinge. Der wiederholte Kontakt (unter positiven Umständen) mit einer Person oder Sache erzeugt ebenfalls eine Menge Sympathie. Deswegen ist es für mich einfacher, Kunden ein Bankprodukt zu verkaufen die mich kennen. Sie kennen mich, sie mögen mich (hoffentlich). Dabei solltest du verstärkt die erfolgreiche Kooperation mit deinem Gegenüber in den Fokus stellen. Stelle eine gemeinsame Zielerreichung in den Fokus - so wirkst du mit Vertrautheit und Ähnlichkeit zugleich. Auch hier ein Beispiel aus meinem Beruf. Ich habe ja schonmal erwähnt, dass ich beim Verkauf von Versicherungen auf den Preis den ich dem Kunden nenne einfach mal 20% draufschlage. Dann stimme ich dem Kunden zu (Zugeständnis aus 3. Reziprozitätsregel Teil 2 von 2), dass es zu teuer ist. Und dann sage ich dem Kunden, dass ich mich bei meinem Chef für einen Rabatt stark mache. Also verlasse ich den Raum - jedoch gehe ich überall hin, nur nicht zu meinem Chef. Wenn ich den Raum wieder betrete verkündige ich die frohe Botschaft eines Rabattes von 20%. Verwende Formulierungen wie "Ich wünsche mir für dich, dass (...)", damit du deinem Gegenüber Unterstützung zusicherst.


    FAKTOR 5: ASSOZIATIONEN

    Wenn du mit einem Menschen bist, der gerade (unabhängig von dir) an etwas Positives denkt, findet er dich automatisch ebenfalls positiv, also sympathisch. Du kannst beispielsweise in einer Unterhaltung mit einer Person kognitive Bilder im Kopf deines Gegenübers erzeugen - ein schöner Urlaub, das Traumauto, ein schönes Haus, was auch immer. Es reicht aber auch, wenn du mit dieser Person an einem Ort bist wo andere positive Assoziationen auf dein Gegenüber wirken. Ein Parfum dass du trägst, welches die andere Person mag, erzeugt eine Menge positiver Assoziationen. Auch mit diesem Sympathiefaktor solltest du allerdings genau wie mit den Komplimenten bedacht umgehen. So wie positive Assoziationen sich absolut positiv auf deine Sympathie auswirken, sind negative Assoziationen absolute Situations- und Stimmungskiller. Vermeide "Fettnäpfchen".

    An dieser Stelle möchte ich dir ein vollkommen unerwartetes Beispiel näher bringen: Stell dir bitte einmal das Logo von den MasterCard-Kreditkarten vor. Dieses Logo hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft. Menschen geben in Restaurants wesentlich mehr Trinkgeld, wenn sie mit einer Kreditkarte bezahlen. Eine Studie verdeutlicht dieses Phänomen des Logos im Zusammenhang mit Spenden. Werden Spenden in einem Raum ohne MasterCard-Logos gesammelt, so spenden ca. 33% der Anwesenden. Befinden sich MasterCard-Logos im Raum, ohne dass die Beteiligten wissen dass sie zur Spende gehören, spenden ca. 87% der Anwesenden. Hier wird der massive Einfluss von Assoziationen bestätigt.


    Wende die Sympathiefaktoren an, mit denen du persönlich am stärksten wirken kannst. Spiele nicht alle auf einmal, es reicht schon aus wenn du 2 Faktoren sauber anwendest. Menschen werden dir eher zustimmen, eher deine Bitten nachkommen und dich mögen!


    Teile uns in den Kommentaren dieses Artikels mit, mit welchen Faktoren du besonders gut wirkst. So können andere von deinen Erfahrungen lernen!


    Marcel

    better-mindset.de



    Link zum YouTube-Video

    AUTORITÄT

    In unserer Gesellschaft lastet ein starker Druck auf uns, sich den Anweisungen von Autoritäten zu beugen. Diesen Druck haben wir uns durch systematische Sozialisationsmechanismen selbstständig angeeignet. Autoritäten Folge zu leisten ist eine Form der Stereotype. Wir gehen davon aus, dass Autoritäten in ihren jeweiligen Fachgebieten ausgeprägtes Wissen und viele Erfahrungen besitzen. Indem wir uns darauf verlassen sparen wir uns die Zeit, die Anweisungen von Autoritäten zu überprüfen. Denn die Anweisungen sind ja - laut unserer Stereotype - mit fundiertem Wissen hinterlegt.


    Es kommt dabei gar nicht auf den Gehalt und Inhalt des Wissens an, sondern viel mehr auf die Symbole welche die Autoritäten ausstrahlen. Ich erkläre dir diese drei Symbole, damit du mit ihnen arbeiten kannst um ebenfalls Autorität auszustrahlen.


    Titel sind das erste Symbol. Damit meine ich akademische Titel wie "Bachelor", "Master", "Dr.", "Prof.". Wenn ein Mensch einen solchen Titel besitzt, muten wir ihm Fachwissen zu und neigen dazu seinen Anweisungen zu folgen. Dabei ist es vollkommen gleich, was sich hinter dem Titel verbirgt. Ein Beispiel dazu aus meiner Berufsschulzeit: Mein Lehrer hatte einen Dr.-Titel. Seine Promotion hat er jedoch nicht im Bereich der Wirtschaftswissenschaften abgelegt - seine Dissertation thematisierte nämlich den Einfluss von Sonnenstrahlen auf den Wachstumsprozess von Zuckerrüben. Bis zum Ende der Berufsschulzeit wusste das jedoch niemand.


    Die Kleidung ist das zweite Symbol. Auch das kann ich dir aus meinen eigenen Erfahrungen bestätigen. Wenn ich morgens in meinen Anzug schlüpfe und mir meine Krawatte binde fühle ich mich zwar gefangen in einem Clowns-Kostüm, was allerdings seine Wirkung erfüllt. Ich erinnere mich gut an einen Besuch bei Ansons - ein teures Geschäft für Business-Kleidung. An einem Samstagmorgen bin ich in einer alten Jeans und einem bequemen Pullover dort hineingegangen - die Verkäuferin welche auf mich zukam, fragte mich wonach ich suche. Ich sagte ich benötige einen Anzug für die Arbeit. Ohne weitere Fragen zu stellen ging sie mit mir zu preiswerten Anzügen und sagte „hier, das sind die billigsten die wir haben“. Mir ist ungefähr alles aus dem Gesicht gefallen was nur fallen konnte. Nur wegen meiner Kleidung stellte sie mich vor - entschuldige bitte - Billigklamotten. Am liebsten hätte ich ihr meine Kontenstände in der Banking-App gezeigt und sie gefragt, ob ihr noch zu helfen sei.

    Die Moral aus der Geschichte: gehobene, elegante und teure (Marken-)Kleidung strahlt einfach Autorität aus. Wann hältst du dich eher an eine rote Fußgängerampel? Wenn ein „normaler Mensch“ so wie ich an dem Samstagmorgen neben dir steht, oder wenn ein Mensch in Polizeiuniform neben dir steht (unabhängig davon ob er tatsächlich Polizist ist)?


    Das dritte Symbol ist Luxus. Auch wenn du dir jetzt denkst: „Never!“. Wir lassen uns regelmäßig von teuren Smartphones, dicken Autos und teuren Uhren beeinflussen. Luxus weckt einfach den Anschein von Wohlhaben, von Wissen und Macht. Das kennst du schon aus einem vorherigen Artikel - der Halo-Effekt. Völlig unbewusst lassen wir uns von Menschen mit Luxus leiten. Ich sehe ein dass diese Frage vollkommen oberflächlich rüberkommt und ich stelle sie wirklich nur um dir die Bedeutung von Autorität zu vermitteln. Stell dir vor du begegnest auf einem Parkplatz zwei unbekannten Menschen. Einer parkt gerade einen VW Polo von 1999 ein und der andere steigt aus einem Mercedes E63 AMG von 2018. Sei ehrlich zu dir selbst: Egal was sie dir sagen, wem schenkst du eher glauben?


    Autoritäten beeinflussen Menschen verdammt stark. Eine andere Story: Stelle dir drei Menschen in einem Labor vor. Ein Wissenschaftler, der Anweisungen erteilt. So ein richtiger Professor - weißer Kittel, Klemmbrett, Brille, alles was dazugehört. Er ist der Versuchsleiter. Dann ein Freiwilliger, der „Schüler“. Und ein weiterer Freiwilliger, „der Lehrer“. Der Schüler wird auf einen Stuhl angeschnallt und wird mit Strom verkabelt. Der Lehrer soll den Schüler eine Liste von Wörtern abfragen, die der Schüler auswendig gelernt haben soll. Für jeden Fehler in der Abfrage wird dem Schüler ein Stromschlag verpasst. Und bei jedem nächsten Fehler wird die Stromstärke erhöht.


    Der Versuch beginnt. Zunächst klappt alles - der Schüler ist zwar etwas nervös, aber er schafft soweit alles. Der erste Fehler: boom! 15 Volt fließen durch den Körper. 30 Volt. 50 Volt. Fehler über Fehler. 150 Volt. Der Schüler schreit den Lehrer an dass er aufhören solle. Der Professor sagt dem Lehrer einfach nur „Mach weiter“. 200 Volt. 250 Volt. Der Schüler schreit vor Schmerz, er krümmt sich und fleht den Lehrer wimmernd an aufzuhören. Denkst du der Lehrer hört auf? Nein. Er hat keinen Spaß daran ihn leiden zu sehen und gehorcht voll und ganz dem Professor - der Autorität. 300 Volt. Du erkennst die Botschaft der Geschichte. So sehr der Schüler auch leidet - der Lehrer hört nicht auf ihn und folgt den Anweisungen der Autorität.


    Es ist auch vollkommen ausreichend wenn du deine Worte mit denen von Autoritäten in Verbindung setzt. Damit meine ich nicht „klugscheißern“ - nicht jede deiner Aussagen mit einem wissenschaftlichen Beleg untermauern. Deine Worte mit Autoritäten in eine gesunde Verbindung zu stellen wird dafür sorgen, dass Menschen dir eher folgen.


    Ein Beispiel noch aus meinem Beruf. Wenn Herr Müller zur Altersvorsorgeberatung kommt soll er seinen letzten Rentenbescheid mitbringen. Nicht um das Elend der Höhe der gesetzlichen Rente zu betrachten. Sondern aus einem ganz anderen Grund: Auf der ersten Seite, ziemlich weit unten, ist ein Abschnitt der „Zustätzlicher Versorgungsbedarf“ heißt. Sinngemäß steht dort drin, dass man privat vorsorgen muss um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu halten. Vielleicht glaubt Herr Müller mir als Marcel nicht - aber dann wird er hoffentlich der Deutschen Rentenversicherung Bund glauben. Ich sage ihm dass private Vorsorge zwingend notwendig ist und dann zeige ich ihm den Abschnitt in dem Rentenbescheid. Das verbindet meine Aussage mit der einer Autorität. Und abgesehen von meinen Verkaufszielen stimmt es ja sogar wirklich, was dort steht.


    Teile den anderen Lesern und mir in den Kommentaren mit wo du selbst Autoritäten begegnet bist und wie sie auf dich gewirkt haben, damit wir von deinen Erfahrungen lernen können!


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    Knappheit

    "Leider sind alle Girokonten ausverkauft, wir müssen erst neue produzieren. Kommen Sie doch morgen nochmal vorbei."


    Ein Spruch, den ich gerne scherzhaft im Büro sage. Knappheit ist die letzte Waffe der Einflussnahme, du hast es geschafft.


    Natürlich ist es hochgradig schwachsinnig, dass ein Kreditinstitut keine Girokonten mehr hat. In der Bank mag das vielleicht so nicht funktionieren - in andere Geschäften jedoch schon. Dennoch gilt: Menschen empfinden ein Produkt, eine Ware, eine Dienstleistung und sogar einen Menschen wertvoller wenn sie damit konfrontiert werden, dass es knapp ist bzw. ein Mensch nicht zu haben ist. Wir neigen eher dazu einen Menschen zu "wollen", wenn wir ihn nicht haben können - Liebeskummer ist der Fachbegriff. Wir neigen eher dazu ein Produkt zu kaufen, wenn es begrenzt bzw. nur befristet verfügbar ist.


    Fristentaktik: "Das Sofa ist nur noch zwei Tage erhältlich, überlegen Sie nicht zu lange". Die Absicht des Verkäufers mag noch so offensichtlich sein, sie erfüllt ihren Zweck trotzdem.


    Preistaktik: "Der Preisnachlass von 30% gilt nur an diesem Wochenende, ab Montag sind wieder normale Preise." - eine beliebte Strategie von dem Möbelhaus Kröger hier in Essen. Habe ich selbst miterlebt.


    --> Reaktanztheorie:

    Durch diese Knappheitstaktiken fühlen wir uns in unserer Freiheit beraubt. Dies führt dazu, dass wir das Produkt, die Ware oder die Dienstleistung noch mehr haben möchten als sowieso schon. Das gilt übrigens auch für Informationen - deklariert unser Gesprächspartner als "geheim" finden wir diese Information wesentlich wertvoller.


    Das Knappheitsprinzip funktioniert besonders dann gut, wenn zwei Menschen um ein Angebot konkurrieren. Es ist äußerst schwierig, den Einfluss der Knappheit vom Verstand her abzuschalten. Die Reaktanz ruft einen emotionalen Zustand hervor, egal wie offensichtlich der Einflussversuch ist, welcher rationales Denken nahezu unmöglich macht.


    Tatsächlich nutzen Verkäufer in Möbelhäusern die Knappheitstaktiken sehr häufig. Noch eine Story aus einem Möbelhaus: ein Ehepaar zeigt deutliches Interesse an einer Couch. Der Verkäufer erklärt auf Nachfrage, dass sich ein anderer Kunde diese Couch gerade eben ebenfalls angesehen habe und in Erwägung ziehe sie zu kaufen. Die Lieferzeit für neue Exemplare betrage derzeit 10-12 Wochen. Natürlich stimmte das nicht - dennoch hat das Ehepaar die Couch sofort mitgenommen.


    In meinem täglichen Job bediene ich mich selbst häufig der Knappheitstheorie. Herr Müller kommt wegen eines Angebotes für eine Haftpflichtversicherung. Wie so oft schlage ich auf den eigentlichen Jahresbeitrag ca. 30% drauf und sage ihm: "Leider ist der Rabatt für die Versicherung vorgestern ausgelaufen. Verstehe ich Sie denn richtig, dass Sie die Versicherung mit 30% Rabatt nehmen würden?" --> natürlich würde Herr Müller - er macht ein Commitment. Dann gehe ich wieder raus, komme wieder rein und sage: "Für Sie habe ich mit meinem Chef diskutiert, damit Sie die 30% noch bekommen. Darf ich das für Sie dann so fertig machen?".


    Jetzt wo du alle Waffen der Einflussnahme kennst, ist es Zeit für die Zusammenfassung, damit du die Waffen alle korrekt benutzen kannst.


    Teile den anderen Lesern und mir deine eigenen Erfahrungen mit der Knappheitstheorie mit, damit alle von dir lernen können.


    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    Zusammenfassung

    Du hast es geschafft - du hast alle Waffen der Einflussnahme kennengelernt. In dem Bereich NLP - Neurolinguistisches Programmieren erkläre ich dir unter Anderem die verschiedenen Lernphasen des Menschen. Mit Bezug auf diese Lernphasen: ich gratuliere dir zum erfolgreichen Schritt von unbewusster Inkompetenz zur bewussten Inkompetenz. Für dich beginnt nun die aktive Beteiligung - übe die Waffen der Einflussnahme anzuwenden, damit du die bewusste Kompetenz und anschließend die unbewusste Kompetenz erreichst. Für dich bedeutet das: üben, bis du sie vollkommen selbstverständlich anwendest. Dafür habe ich für dich eine kurze und einfache Zusammenfassung erstellt, damit du die wichtigsten Infos immer präsent hast. Du kannst die Zusammenfassung als PDF-Datei im Anhang kostenlos herunterladen.


    1. Die Funktionsweise des Gehirns:

    Unser Gehirn funktioniert nach einem einfachen Verhaltensmuster. Es nimmt über die Umwelt einen Input auf, verarbeitet diesen und erzeugt automatisch einen Output. Diesen Output können wir durch verschiedene Waffen der Einflussnahme in Form von Inputs manipulieren.

    2. Schlüsselwörter:

    Verwende Wörter wie „damit“, „weil“, „sodass“, ... damit du deinem Gegenüber einen Grund signalisierst. Der tatsächliche Grund ist irrelevant. Wichtig ist das Schlüsselwort mit der richtigen Betonung.

    3. Reziprozität:

    Wenn du etwas von einem Menschen möchtest macht es Sinn, diesem Menschen vorher eine erbetene oder unerbetene Leistung zu bieten. Das kann ein Getränk, ein Kaugummi oder ein Geschenk sein. Die Leistung kann aber auch ein Zugeständnis sein: „Okay, wenn du mir Samstag nicht helfen kannst, möchtest du mir dann Sonntag helfen?“

    4. Commitments und Konsistenz:

    Menschen widersprechen sich nicht selbst. Mache dir das zum Vorteil indem du Menschen zugeben lässt, was du von ihnen möchtest. „Das heißt du wirst mir beim Umzug helfen?“ —> „Jaaaa!“. Wir sind in unseren Taten konsistent. Für etwas wofür wir uns schonmal entschieden haben, entscheiden wir uns wahrscheinlich wieder. Mache dir auch das zum Vorteil.

    5. Soziale Bewährtheit:

    Wir machen das, was auch andere Menschen machen. Benutze das für deine Argumentationen. Weise deinen Gesprächspartner darauf hin, dass sich viele Menschen so verhalten wie du gerade von deinem Gegenüber erwartest. Fordere dein Gegenüber dazu auf das zu machen, was alle machen.

    6. Sympathie:

    Sorge mit folgenden Faktoren dafür, dass man dich sympathisch findet - so wird man deinen Bitten eher folgen:

    - gutes, gepflegtes Aussehen

    - Ähnlichkeit mit deinem Gegenüber (nicht zwingend äußerlich; viel mehr durch deine Bewegungen, Körperhaltung, ...)

    - passende, ggf. verschachtelte Komplimente

    - Vertrautheit (häufiger Kontakt unter positiven Umständen)

    - verknüpfe dich mit positiven Assoziationen (Orte, Musik, Symbole, Gerüche, Geschichten, ...)

    7. Autorität:

    Menschen verlassen sich sehr häufig auf die Anweisungen von Autoritäten bzw. orientieren sich stark an ihnen. Statte dich mit autoritären Symbolen wie Titel, Kleidung oder Luxus aus. So wirkst du wie eine Autorität und Menschen werden dir eher folgen. Verwende dazu im Optimalfall die Faktoren der Sympathie.

    8. Knappheit:

    Wir schätzen Dinge mehr, die in Anzahl oder Erreichbarkeit begrenzt und limitiert sind. Wenn du im Verkauf tätig bist: stelle die Knappheit deiner Produkte deutlich in den Vordergrund. Limitiere sie zeitlich oder erwähne, dass andere Menschen um das Produkt bereits konkurrieren. Informationen kannst du als „geheim“ oder „exklusiv“ gestalten.



    Welche Waffen der Einflussnahme findest du am besten? Mit welchen bist du erfolgreich, welche findest du eher schwierig? Teile uns in den Kommentaren deine Erfahrungen mit, damit viele andere von dir lernen können!

    Marcel

    better-mindset.de


    Link zum YouTube-Video

    Die Story von better-mindset.de

    Ich habe better-mindset.de aus vielerlei Gründen ins Leben gerufen. Im Folgenden erfährst du, wann, warum und wofür better-mindset.de gegründet wurde.

    Schon lange interessiere ich mich sehr für Kommunikation und Psychologie. Diese beiden Schlüssel sind elementare Erfolgsfaktoren. Geweckt wurde mein Interesse durch meinen Beruf - Finanzberater. Natürlich ist der Verkauf von Finanzprodukten ein Schwerpunktgebiet - dafür notwendig sind jedoch gute Kenntnisse in Kommunikation und Psychologie. So kam es, dass ich mir in meiner Freizeit ein breites Wissen über die beiden Themen aneignete. Darüber hinaus ist mein Ziel, sehr erfolgreich zu werden. Zu Beginn meiner Ideen stellte ich mir immer die Frage, wie ich so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich verdienen könnte. Und glaube mir, die Antwort zu finden ist verdammt schwierig. Ich habe Internetartikel gelesen, YouTube-Videos angeschaut usw. - bis ich eines Tages auf ein Video stieß, das mich dazu bewegte mich mit Erfolg, Kommunikation und Psychologie selbständig zu machen.


    Das Video handelte davon, schnell viel Geld im Internet zu verdienen. "Ist ja eine gute Sache", dachte ich mir und sah mir das Video an. Am Ende des Videos folgte ein Link zu einem weiteren Video, auf der privaten Homepage des Produzenten. In der Psychologie gibt es die sogenannten "Waffen der Einflussnahme" - vergangenen Sommer habe ich ein Buch darüber gelesen. Warum ich das erwähne? Dieses zweite Video auf der Homepage des Produzenten war vollkommen überfüllt an Versuchen des Autors, den Zuhörer mit den Waffen der Einflussnahme zu überrennen und ihn so zu einem Produktkauf zu bewegen. Trotz dass ich die Waffen der Einflussnahme selbst beherrsche und weiß worauf ich achten muss, war ich selbst kurz davor dieses Produkt zu kaufen. Und das war der Moment, in dem ich mir dachte: "Marcel, das geht nicht. Du musst was tun."


    Wenn selbst ich mich zu einem Kauf hingezogen fühle, wo ich doch die Tricks der Verkäufer kenne, wie geht es dann - entschuldige bitte - den Ahnungslosen? Mein primäres Ziel ist es, die Lügen und Einflussversuche vieler Online-Verkäufer zum Kauf von "geheimen Rezepten um schnell reich zu werden" ein für alle mal aus dem Weg zu räumen. Ein sportliches Ziel, wie ich finde - hart, aber machbar. Ich möchte dir zeigen, wie du auf solche Tricks nicht mehr hereinfällst, selber andere Menschen positiv beeinflussen kannst und dadurch wirklich erfolgreich wirst.


    Freue dich auf viele spannende Infos und auf deinen direkten Weg zum Erfolg!


    Marcel

    better-mindset.de



    Zum YouTube-Video